Seevetal, September 2026 // Die beiden BioMessen im Herbst bieten erneut, was die Branche an ihnen so liebt: Einen kompakten Überblick über die Vielfalt von Bio-Lebensmittelmarken, Naturkosmetik und Naturdrogerie, Angebote für Gastronomie und Außer-Haus-Verpflegung sowie ein attraktiv besetztes Vortragsprogramm, das wichtigen Branchen-Themen wie Bio-Saatgutzüchtung, Biodiversität im Handel und AHV Raum gibt. Unter den jeweils über 300 Ausstellenden sind große Bio-Player und Pionier-Unternehmen ebenso dabei wie junge Start-ups mit frischen Bio-Ideen und handwerklich arbeitende Manufakturen. Zahlreiche Bundesländer sind mit eigenen Präsenzen vertreten: Auf der BioSüd präsentiert sich das Bundesland Bayern mit dem Bayerischen Bio-Siegel. Auf der BioNord sind es Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, hinzu kommen internationale Länderstände aus Dänemark und den Niederlanden. Beide Veranstaltungen sind gesetzt für alle Bio-Aktiven aus Handel, Herstellung, Erzeugung, für Bio-Multiplikator:innen. Ebenso nutzen Medienschaffende und Content Creator:innen die Veranstaltungen als Inspiration für ihre Stories.
Es war ein spannendes Jahr für die BioMessen: Erstmals hatte in diesem Frühjahr die BioOst in Leipzig zweitägig stattgefunden – und erstmals hatte sie die Türen auch für Verbraucher:innen geöffnet. Fast 4.000 Menschen, mehr als doppelt soviele wie im Vorjahr, besuchten die erfolgreiche Premiere, allein am Samstag waren es über 1.500. »Ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit«, konstatiert BioMessen-Veranstalter Wolfram Müller. »Wenn wir Bio unter die Leute bringen wollen, müssen wir unter die Leute gehen. Auf einer Messe wie der BioOst lassen sich Bio-Produkte und die Werte, die Bio prägen, unmittelbar und überzeugend erleben«, ergänzt BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe. Die Bio-Branche müsse sich darüber klar sein, dass sie aktuell nicht auf Unterstützung durch die Politik zählen könne. »Die Zukunft liegt in der Eigenkommunikation der Branche«, zeigt er sich überzeugt. Verbrauchermessen, die Menschen direkt in der analogen Welt abholen, seien in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein.
Auch 2027 wird die BioOst in Leipzig folgerichtig zweitägig und offen für alle stattfinden. Wünsche von Fachbesuchenden und Ausstellenden nach Raum für ungestörten Austausch werden von den Veranstaltern mit exklusiven Zugangszeiten erfüllt: Sowohl am Samstag ab 17.00 mit anschließendem Get-Together für Ausstellende und Handel als auch am Sonntag von 9.00 bis 11.00 wird die BioOst ausschließlich für Fachpublikum zugänglich sein. BioWest, BioSüd und BioNord werden auch 2027 reine Fachmessen bleiben. »Wir werden dazu natürlich im Dialog mit unseren Ausstellenden bleiben und sie intensiv nach ihren Wünschen befragen. Wenn sich dabei herauskristallisiert, das eine Umsetzung des Formats 2028 am einen oder anderen Standort gewünscht wird, ist das denkbar«, erläutert Wolfram Müller.