18. Dezember 2025

Bio­Mes­sen 2025
Erfolg­rei­ches Mes­se­jahr und posi­ti­ve Perspektive

Das BioMessen-Jahr 2025 unterstrich die Bedeutung der vier Veranstaltungen für die deutsche Bio-Branche – Veranstalter Matthias Deppe und Wolfram Müller ziehen Bilanz und blicken auf die BioOst 2026, die erstmals auch Endverbraucher:innen einlädt.
Das BioMessen-Jahr 2025 bewies erneut, wie wichtig die vier Veranstaltungen für die deutsche Bio-Branche sind.

See­ve­tal, Dezem­ber 2025 /​/​ Das Bio­Mes­sen-Jahr 2025 bewies erneut, wie wich­tig die vier Ver­an­stal­tun­gen für die deut­sche Bio-Bran­che sind. Die Aus­stel­ler­zah­len blie­ben trotz der anhal­ten­den gesamt­wirt­schaft­li­chen Unsi­cher­heit sta­bil, die Zahl der Besu­chen­den stieg um 3,4 Pro­zent: Fast 10.000 Men­schen besuch­ten die Bio­Mes­sen in Düs­sel­dorf, Leip­zig, Augs­burg und Ham­burg – über 70 Pro­zent von ihnen aus dem Bereich Handel.

Wir freu­en uns sehr, dass immer mehr Bio-Akti­ve unse­re Ver­an­stal­tun­gen als Platt­form und Forum für sich ent­de­cken“, sagt Bio­Mes­sen-Ver­an­stal­ter Wolf­ram Mül­ler. So stei­ge zum Bei­spiel die Zahl der Besu­chen­den aus dem Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del ste­tig an und lie­ge nun­mehr bei knapp 15 Pro­zent. Die Ver­an­stal­ter sind über­zeugt davon, dass die Bio-Bran­che zukünf­tig noch akti­ver für ihre Pro­duk­te und die gesell­schaft­li­chen Leis­tun­gen, die sie erbringt, wer­ben muss. „Bio war lan­ge Zeit ein Selbstläu­fer“, erläu­tert Ver­an­stal­ter Mat­thi­as Dep­pe. „Die­se Zei­ten sind nun vor­bei, wir erle­ben sowohl auf bun­des­po­li­ti­scher als auch auf euro­päi­scher Ebe­ne ein Roll­back.“ Da ist es nur logisch, dass die Ver­an­stal­ter 2026 ihr Kon­zept erwei­tern: Zur Bio­Ost in Leip­zig wer­den wir 2026 erst­mals zusätz­lich zum Fach­pu­bli­kum alle Bio-Inter­es­sier­ten ein­la­den, die Viel­falt der Bio-Ange­bo­te und vor allem die Men­schen und die Wer­te, für die sie ste­hen direkt zu erleben.“

Der aus­drück­lich mög­li­che Pro­dukt­ver­kauf auf der Mes­se ist attrak­tiv für die Aus­stel­ler, um direk­tes Feed­back von Endverbraucher:innen zu erhal­ten. Vor allem aber soll so Bio-Nach­fra­ge erzeugt und neue Käufer:innen für den Bio-Han­del vor Ort gewon­nen wer­den. Die Nach­richt, dass sich die Bio­Ost für Verbraucher:innen öff­net, wur­de in der Bran­che mit gro­ßem Inter­es­se auf­ge­nom­men und leb­haft dis­ku­tiert. In digi­ta­len Mee­tings boten die Bio­Mes­sen allen Aus­stel­len­den die Mög­lich­keit, sich über das Kon­zept zu infor­mie­ren und aus­zu­tau­schen. „Wäh­rend sich eini­ge Akteur:innen anfangs skep­tisch zeig­ten, zeigt uns die akti­ve Reso­nanz, dass die Idee ankommt“, so Mat­thi­as Dep­pe. Der Anmel­de­stand für die Bio­Ost ent­sprä­che zu die­sem Zeit­punkt dem der Vor­jah­re. „Wich­ti­ge Mar­ken und Akteu­re haben sich bereits expli­zit für das offe­ne For­mat ange­mel­det, dar­un­ter Barn­house, Bauck, Bohl­se­ner Müh­le, Denn­ree, Mount Hagen, Neu­mark­ter Lamms­bräu, Tai­fun Tofu und Viva­ni, um nur eini­ge zu nen­nen“, berich­tet Wolf­ram Müller.

Auch die Anbau­ver­bän­de Bio­land, Bio­kreis und Natur­land wer­den sich den Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern prä­sen­tie­ren. Für regio­na­le Klein­an­bie­ter und Initia­ti­ven wird es nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te geben, Bio-Akteur:innen in der Regi­on wer­den expli­zit ein­ge­bun­den. Für die Besucher:innen sind wei­te­re attrak­ti­ve Ange­bo­te wie eine Saat­gut­bör­se, Show­coo­king und Vor­trä­ge geplant.