9. September 2026

Bio­Süd | BioNord 2026
Gut auf­ge­stellt in den Herbst und das kom­men­de Jahr

Am Sonntag, 27. September trifft sich die Bio-Branche auf der BioSüd in Augsburg, zwei Wochen später folgt am 11. Oktober die BioNord in Hamburg. Auch die Planung für 2027 läuft bereits auf Hochtouren: Die BioOst wird offen für alle sein, BioWest, BioNord und BioSüd bleiben auch im nächsten Jahr reine Fachmessen.


See­ve­tal, Sep­tem­ber 2026 /​/​ Die bei­den Bio­Mes­sen im Herbst bie­ten erneut, was die Bran­che an ihnen so liebt: Einen kom­pak­ten Über­blick über die Viel­falt von Bio-Lebens­mit­tel­mar­ken, Natur­kos­me­tik und Natur­dro­ge­rie, Ange­bo­te für Gas­tro­no­mie und Außer-Haus-Ver­pfle­gung sowie ein attrak­tiv besetz­tes Vor­trags­pro­gramm, das wich­ti­gen Bran­chen-The­men wie Bio-Saat­gut­züch­tung, Bio­di­ver­si­tät im Han­del und AHV Raum gibt. Unter den jeweils über 300 Aus­stel­len­den sind gro­ße Bio-Play­er und Pio­nier-Unter­neh­men eben­so dabei wie jun­ge Start-ups mit fri­schen Bio-Ideen und hand­werk­lich arbei­ten­de Manu­fak­tu­ren. Zahl­rei­che Bun­des­län­der sind mit eige­nen Prä­sen­zen ver­tre­ten: Auf der Bio­Süd prä­sen­tiert sich das Bun­des­land Bay­ern mit dem Baye­ri­schen Bio-Sie­gel. Auf der BioNord sind es Ham­burg, Nie­der­sach­sen, Schles­wig-Hol­stein und Meck­len­burg-Vor­pom­mern, hin­zu kom­men inter­na­tio­na­le Län­der­stän­de aus Däne­mark und den Nie­der­lan­den. Bei­de Ver­an­stal­tun­gen sind gesetzt für alle Bio-Akti­ven aus Han­del, Her­stel­lung, Erzeu­gung, für Bio-Multiplikator:innen. Eben­so nut­zen Medi­en­schaf­fen­de und Con­tent Creator:innen die Ver­an­stal­tun­gen als Inspi­ra­ti­on für ihre Stories.

Es war ein span­nen­des Jahr für die Bio­Mes­sen: Erst­mals hat­te in die­sem Früh­jahr die Bio­Ost in Leip­zig zwei­tä­gig statt­ge­fun­den – und erst­mals hat­te sie die Türen auch für Verbraucher:innen geöff­net. Fast 4.000 Men­schen, mehr als dop­pelt sovie­le wie im Vor­jahr, besuch­ten die erfolg­rei­che Pre­mie­re, allein am Sams­tag waren es über 1.500. »Ein wich­ti­ges Signal zur rich­ti­gen Zeit«, kon­sta­tiert Bio­Mes­sen-Ver­an­stal­ter Wolf­ram Mül­ler. »Wenn wir Bio unter die Leu­te brin­gen wol­len, müs­sen wir unter die Leu­te gehen. Auf einer Mes­se wie der Bio­Ost las­sen sich Bio-Pro­duk­te und die Wer­te, die Bio prä­gen, unmit­tel­bar und über­zeu­gend erle­ben«, ergänzt Bio­Mes­sen-Ver­an­stal­ter Mat­thi­as Dep­pe. Die Bio-Bran­che müs­se sich dar­über klar sein, dass sie aktu­ell nicht auf Unter­stüt­zung durch die Poli­tik zäh­len kön­ne. »Die Zukunft liegt in der Eigen­kom­mu­ni­ka­ti­on der Bran­che«, zeigt er sich über­zeugt. Ver­brau­cher­mes­sen, die Men­schen direkt in der ana­lo­gen Welt abho­len, sei­en in die­sem Zusam­men­hang ein wich­ti­ger Baustein.

Auch 2027 wird die Bio­Ost in Leip­zig fol­ge­rich­tig zwei­tä­gig und offen für alle statt­fin­den. Wün­sche von Fach­be­su­chen­den und Aus­stel­len­den nach Raum für unge­stör­ten Aus­tausch wer­den von den Ver­an­stal­tern mit exklu­si­ven Zugangs­zei­ten erfüllt: Sowohl am Sams­tag ab 17.00 mit anschlie­ßen­dem Get-Tog­e­ther für Aus­stel­len­de und Han­del als auch am Sonn­tag von 9.00 bis 11.00 wird die Bio­Ost aus­schließ­lich für Fach­pu­bli­kum zugäng­lich sein. Bio­West, Bio­Süd und BioNord wer­den auch 2027 rei­ne Fach­mes­sen blei­ben. »Wir wer­den dazu natür­lich im Dia­log mit unse­ren Aus­stel­len­den blei­ben und sie inten­siv nach ihren Wün­schen befra­gen. Wenn sich dabei her­aus­kris­tal­li­siert, das eine Umset­zung des For­mats 2028 am einen oder ande­ren Stand­ort gewünscht wird, ist das denk­bar«, erläu­tert Wolf­ram Müller.