16. April 2026

Bio­Ost 2026
2.200 Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher ent­de­cken Bio

3.930 Menschen insgesamt besuchten am 11. und 12. April die BioOst in Leipzig. 2.220 von ihnen waren Verbraucher:innen, 1710 Fachbesuchende, überwiegend aus dem Bio-Handel.


See­ve­tal, April 2026 /​/​ »Das zeigt, dass das Kon­zept, die Bio­Ost für alle Bio-Inter­es­sier­ten in der Regi­on zu öff­nen, auf gro­ße Reso­nanz stößt«, bilan­ziert Ver­an­stal­ter Mat­thi­as Dep­pe. Die 182 Aus­stel­len­den bil­de­ten die gesam­te Palet­te des Bio-Ange­bots ab: Neben Bio-Lebens­mit­teln — dar­un­ter vie­le regio­na­le Ange­bo­te — gab es Natur­kos­me­tik, öko­lo­gi­sche Wasch- und Rei­ni­gungs­mit­tel, Gesund­heits­pro­duk­te, Natur­tex­ti­li­en und vie­les mehr zu ent­de­cken. Etli­che Aus­stel­ler boten den Kund:innen auch Rabatt­gut­schei­ne für den ört­li­chen Bio-Han­del an. »Das Ziel der Öff­nung der Bio­Ost ist es erklär­ter­ma­ßen, dass mehr Men­schen Bio für sich ent­de­cken«, erläu­tert Ver­an­stal­ter Wolf­ram Mül­ler. »Das geht am bes­ten, indem man die gan­ze Viel­falt prä­sen­tiert — wir waren an die­sem Wochen­en­de defi­ni­tiv der größ­te Bio-Markt Deutschlands.«

Die Besucher:innen nah­men das Ange­bot an, die Aus­stel­len­den berich­te­ten von inter­es­san­ten Gesprä­chen und Rück­mel­dun­gen wie »Das schmeckt gut, ist da wirk­lich gar kein Fleisch drin?« oder »Das sind ja ganz reel­le Prei­se!«. Gleich­zei­tig nutz­ten die Aus­stel­len­den die Bio­Ost wie gewohnt als Platt­form, um dem Bio-Han­del ihre Neu­hei­ten zu prä­sen­tie­ren, Key-Accounts zu tref­fen und sich, zum Bei­spiel auf dem gemein­sa­men Aus­klang am Sams­tag­abend, zu ver­net­zen. Etli­che Aus­stel­len­de hat­ten bereits am Sams­tag gute Han­dels- und Ver­triebs­kon­tak­te, das Gros des Fach­pu­bli­kums nutz­te aller­dings wie gewohnt den Sonntag.

Auch für den (bio-)politischen Aus­tausch bot die Bio­Ost eine Büh­ne: Staats­se­kre­tär Mar­cus Malsch aus dem Thü­rin­ger Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Land­wirt­schaft und Länd­li­chen Raum besuch­te Aus­stel­ler aus sei­nem Bun­des­land und hob die Bedeu­tung der regio­na­len Erzeu­gung her­vor: „Wir müs­sen zei­gen, wer vor Ort was pro­du­ziert, denn die bes­te Wert­schöp­fung ist die, die im Land gehal­ten wird. Ernäh­rungs­si­cher­heit ist mehr, als nur ein vol­les Regal – es ist eben nicht egal, wo die Pro­duk­te her­kom­men.“ Kath­rin Jäckel, Geschäfts­füh­re­rin Bun­des­ver­band Natur­kost Natur­wa­ren BNN e.V., beton­te ange­sichts der Öff­nung für End­ver­brau­che­rin­nen und ‑ver­brau­cher, wie wich­tig es sei, zu kom­mu­ni­zie­ren, was Bio jedem Men­schen jeden Tag brin­gen kön­ne: „Wir haben mit dem Bio-Sie­gel, und das wis­sen immer noch nicht alle, den höchs­ten und am inten­sivs­ten kon­trol­lier­ten Lebens­mit­tel­stan­dard in Deutsch­land. Ein höhe­res Level an gesetz­lich defi­nier­ter Lebens­mit­tel­qua­li­tät gibt es nicht. Wir reden hier über das The­ma gute Lebens­mit­tel. Und genau das möch­ten wir den Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern hier auf der Bio­Ost ver­mit­teln: dass es bei Bio letzt­lich ein­fach um rich­tig gutes Essen geht.“

Anschau­lich wur­de das unter ande­rem auf den Koch- und Back­shows der bei­den Food-Influen­cer Simo­ne Schä­fer (@sheepys.life) und Juli­an Schmitt (@carnivorgrill). Sie demons­trier­ten, wie Bio-Pro­duk­te lecker ver­ar­bei­tet wer­den, anschlie­ßend durf­ten ihre Gerich­te auch gleich als über­zeu­gen­de Bot­schaft pro­biert wer­den. Im Vor­trags­pro­gramm der Bio­Ost wur­den zusätz­lich zum Fach­pro­gramm Fir­men­vor­trä­ge ange­bo­ten, die den Besu­chen­den die Mög­lich­keit gaben, bestimm­te Sor­ti­men­te und The­men inten­si­ver ken­nen­zu­ler­nen — auch die­ses Ange­bot wur­de leb­haft genutzt.

»Wir freu­en uns über das posi­ti­ve Feed­back und alle kon­struk­ti­ven Anre­gun­gen, die wir bekom­men haben. Ver­än­de­rung kann her­aus­for­dernd sein. Des­halb an die­ser Stel­le an alle Aus­stel­len­den auf der Bio­Ost, die beim ers­ten Mal direkt dabei waren, ein gro­ßes Dan­ke­schön für den Ver­trau­ens­vor­schuss, den Ihr uns gege­ben habt«, bilan­ziert Ver­an­stal­ter Wolf­ram Müller.

Die ande­ren drei Bio­Mes­sen fin­den 2026 als rei­ne Fach­mes­sen statt. Am Sonn­tag, dem 19. April folgt die Bio­West in Düs­sel­dorf, im Herbst Bio­Süd (Augs­burg, 27. Sep­tem­ber) und BioNord (Ham­burg, 11. Oktober).